Alle Gewerke greifen ineinander
Eine Komplettrenovierung ist kein Bündel einzelner Aufträge, sondern eine Kette. Erst muss raus, was raus soll. Dann werden Wände und Decken instand gesetzt, weil darauf alles Weitere aufbaut. Danach kommen Böden, dann Türen, zum Schluss der Anstrich.
Wer diese Reihenfolge dreht, zahlt doppelt. Ein frisch gestrichener Raum, in dem anschließend eine Trockenbauwand gesetzt wird, muss danach erneut gestrichen werden. Ein neuer Boden, der während der Rückbauarbeiten schon liegt, bekommt Kratzer und Staub in den Fugen. Beides passiert regelmäßig, wenn mehrere Firmen unabhängig voneinander beauftragt werden und niemand die Termine gegeneinander abgleicht.
Genau das ist der Grund, warum wir alle Ausbaugewerke selbst ausführen. Es gibt einen Zeitplan statt vier, keine Wartezeit zwischen den Gewerken, und bei einem Mangel keine Diskussion darüber, wer ihn verursacht hat.